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German Book 1 Divergent Omegaversum

Derick

Derick stellte seine Koffer ab, um die Tür zu öffnen, und vergaß sie sofort wieder, als sein Wolf in ihm begierig darauf drängte, ihren Gefährten zu erreichen. Er wusste, dass er in Schwierigkeiten steckte, sobald er das Haus betrat und spürte, dass niemand sonst anwesend war. Er trat die Tür hinter sich zu, und die Sohlen seiner Schuhe klackten auf dem Marmorboden, als er suchend durch das Erdgeschoss ihrer Villa marschierte. Seine Nase zuckte wie verrückt, als er den Geruch seines Mannes Lane wahrnahm.

Mistkerl.

Warum hat er mich nicht angerufen?

Vierzig gemeinsame Jahre und doch konnte Lanes Geruch Derick vor Verlangen in die Knie zwingen. Er umfasste seinen schmerzhaft harten Schwanz und korrigierte seine Position in der Hoffnung, einen Teil der Sehnsucht zu lindern, mit der sein Körper auf die Brunst seines Gefährten reagierte.

Sein Atem stockte, als er oben an der Treppe ankam. Der Geruch war so stark, dass seine Hände zitterten, als er sich sein teures Kaschmir-Sakko vom Leib riss und es achtlos wie einen Lumpen auf den Boden fallen ließ. Als Nächstes folgte sein Hemd und enthüllte eine breite, muskulöse Brust, die mit silbernem Fell und Tätowierungen bedeckt war.

Beim Versuch, seine Halbschuhe auszuziehen, stolperte er und hielt nur lange genug inne, um sich seiner restlichen Kleidung zu entledigen. Nackt, mit heißem und mächtigem Verlangen, das wie Feuer in seinem Blut brannte, eilte er zu ihrem gemeinsamen Schlafzimmer.

Ein Schritt in den Raum hinein und ihm entwich ein Stöhnen. Sein Wolf bäumte sich auf, verlangte nach seinem Gefährten. Obwohl sie schon so lange zusammen waren, ließ der Anblick von Lane, nackt und begierig, sein Herz immer noch höherschlagen und vor besitzergreifendem Stolz anschwellen, dass dieser Mann ihm gehörte.

»Was hat dich aufgehalten?«, keuchte Lane und blickte über seine Schulter. Schwere, von Lust erfüllte Augen flehten um das, was er wollte. Um das, was Derick ihm geben konnte. Seine goldene Haut war von einem leichten Schweißglanz überzogen. Sie verriet, dass die Brunst noch nicht lange andauerte, und doch bewegte er seine schlanken Hüften vor und zurück, was Dericks Aufmerksamkeit auf den Monsterdildo lenkte, der im glänzenden Hintern seines Mannes steckte.

Die sanften Lichter über dem Bett umgaben Lane und bescherten Derick eine Live-Pornoshow, die sein Verlangen noch steigerte. Ein verruchter Glanz trat in seine Augen, als er sah, wie Lane den Hintern anspannte und die Dildo-Nachbildung von Dericks Schwanz umklammerte.

Lanes Stöhnen glich dem von Derick, als dieser auf das riesige, wunderschön geschnitzte Bett zuging, das Lane auf dem Sperrmüll gefunden hatte und unbedingt haben musste. »Sieht aus, als hätte die Party ohne mich angefangen.« Seine Besorgnis war mühelos zu erkennen und brachte ihm ein Stirnrunzeln von Lane ein.

»Komm mir nicht mit Schuldgefühlen«, gab dieser hitzig zurück, während sein ganzer Körper zitterte und der Arm, mit dem er sich abstützte, nachgab. »Du … und ich … wissen, dass es unmöglich ist, meine Brunst vorherzusagen«, sagte er stöhnend und wimmernd, während er den Dildo ritt.

Mit dem Einatmen begann Dericks Schwanz zu pochen, und sein eigenes Verlangen erzeugte den verzweifelten Wunsch, sich zusammen mit dem Dildo in seinem Ehemann zu vergraben. Während er sich mit dem Knie auf dem Bett abstützte, war Dericks Kopf voll von Erinnerungen an das letzte Mal, als Lane in die Brunst gekommen war. Die Schübe waren nicht mehr so häufig wie früher, aber sie waren für beide nicht weniger intensiv, wenn sie zuschlugen. Es war diese Unvorhersehbarkeit, unter der sein Mann litt, die bei Derick Schuldgefühle auslöste, wenn dieser auf Reisen war. Lane musste es allein ertragen, und ja, das schlechte Gewissen machte ihm verdammt noch mal zu schaffen.

»Es kam schnell«, keuchte Lane, während er den dick geäderten Dildo in seinen Hintern schob. Es ertönte ein obszönes Schmatzgeräusch, bei dem Derick die Oberschenkel anspannte, um den Knoten zurückzuhalten, der sich bilden wollte, bevor er überhaupt in Lane eingedrungen war. Wieder einmal war das Alter verdammt beschissen.

»Ich hatte keine Zeit, dich anzurufen. Bitte hör auf, mir auf den Arsch zu glotzen und gib mir, was ich will«, knurrte Lane ihn an. Eigentlich sollte ein Alpha das Sagen haben, aber die Tatsache, wie sehr Dericks Wolf und Schwanz mit dieser Forderung einverstanden waren, spottete jeder Theorie.

Sein kleiner Omega war der Boss und war es schon von dem Moment an gewesen, als er auf Derick zumarschiert war, als könnte er kein Wässerchen trüben. Der Schein trog glücklicherweise. Er schob Lanes Hand sanft beiseite und griff nach dem Dildo, um ihn herauszuholen. Er warf ihn achtlos auf das Bett, ohne seinen Blick von dem Loch abzuwenden, das leicht geöffnet blieb und ihn dazu verführte, es zu kosten.

Derick senkte seinen Mund, da er den herben Geschmack auf seiner Zunge haben wollte. Er war schon vor Jahrzehnten süchtig danach geworden. Er wanderte mit der Nase die Falte von Lanes Arsch hinunter und sog die Fülle seiner Essenz ein. Ein Stöhnen drang aus Dericks Brust, und er griff zwischen seine Schenkel, um den Ansatz seines Schwanzes zu umfassen und fast schmerzhaft fest zuzudrücken. Er benetzte seine Finger mit Lanes Erregung und rieb kreisförmig um den entspannten Rand, wobei er spürte, wie dieser sich unter seinen Fingerkuppen zusammenzog.

»Verdammt, hör auf, mich zu reizen, und gib mir, was ich brauche, Derick.« Seine Worte waren durch seine schwere Atmung kaum hörbar.

Derick schob seine Zunge tief in Lanes Hintern, woraufhin die Muskeln sich fest zusammenzogen und ein pulsierendes Gefühl in Dericks tropfendem Schwanz auslösten. Er ließ seine Zunge immer tiefer in ihn gleiten in dem Wissen, wie sehr Lane es liebte. Besonders, wenn er wiederholt über dessen Prostata strich, wie in diesem Moment.

Lane stöhnte, wand sich und erhöhte die Geschwindigkeit, mit der er seine Hüften gegen Dericks Gesicht rammte, als wollte er sich auf dessen Kopf aufspießen.

»Ich brauche mehr … Ich verbrenne bei lebendigem Leib … mein Körper will dich … fick mich!«

Ein Vorschlaghammer der Lust durchfuhr Derick und machte ihn für alles blind. Die Intensität machte ihn so verzweifelt wie Lane. Schweiß tropfte ihm an den Schläfen hinunter, als er sich zurückzog. Jeder Atemzug war mit dem moschusartigen Geruch seines Gefährten verbunden und entlockte seinem Wolf ein zustimmendes Knurren. Seine Reißzähne kamen zum Vorschein, als er Lane mühelos auf den Rücken drehte, da er seinen Gesichtsausdruck sehen musste, wenn er in ihn eindrang. Wenn er fühlte, wie sich Lanes Arsch dehnte und er seinen Knoten akzeptierte.

Zerzaustes, silberfarbenes, blond gesträhntes Haar klebte an Lanes feuchter Haut. Lust erfüllte dessen aquamarinfarbene Augen und ermutigte Derick zur Paarung. Er konnte unmöglich widerstehen, trotz seines Verlangens, Lane so zu verwöhnen, wie er es wollte.

»Später … später … kannst du langsamer machen. Ich brauche meinen Alpha«, bettelte Lane auf eine Weise, die Dericks Hoden im Takt seines unkontrollierten Herzschlags pochen ließ. Es war immer dasselbe. Er war völlig im Einklang mit Dericks Gedanken. Und Bedürfnissen.

Derick beugte sich über Lane, drückte ihn auf die weiche Matratze, drang in die feuchte, enge Hitze ein und brachte sie damit beide zum Stöhnen. Schlanke Schenkel umklammerten Dericks Hüften und drängten ihn tiefer in sein pulsierendes Inneres. Sie atmeten im selben Rhythmus, als Derick tief in ihn hineinstieß, mit den Händen unter Lanes Hintern glitt und so fest zudrückte wie die Muskeln, die seinen Schwanz umklammerten.

Worte waren nicht nötig. Dies war ein Tanz, den sie seit vielen Jahren tanzten. Er war voller Liebe und Leidenschaft, die nie nachließ. Sie bewegten sich miteinander, ohne den Blick voneinander abzuwenden. Derick saugte ihr gemeinsames Verlangen auf, als es die Luft erfüllte und ihn alles andere außer seinen kleinen Omega vergessen ließ.

»Ich liebe dich«, murmelte er, als sich sein Knoten ausdehnte und Lane von einer brodelnden, heftigen Spermaexplosion erfüllt wurde.