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Die Muse Des Milliardars First Chapter

Prolog

Marcus

Unbeschreibliche Gerüche, die man unmöglich auf Film bannen konnte, verstärkten noch den Horror des Anblicks vor mir. Nicht zum ersten Mal an diesem Tag fragte ich mich, warum ich mir das antat, warum ich mich weiterhin durch diese Hölle schleppte.

Ich blinzelte zwei Mal, das Kind, das noch vor wenigen Minuten gelacht hatte, lag jetzt zerbrochen da, mit blinden Augen. Diese Augen schienen meine Seele zu fangen und ein Stück von ihr aus meinem Körper zu reißen. Schmerz über die Toten war etwas, mit dem umzugehen ich nie gelernt hatte. Diese Menschen verdienten es nicht, auf diese Weise zu sterben, in einer Lache aus Blut zu liegen, die von Fliegen umschwirrt wurde.

Wer verdiente das und wofür?

Der Klang von Gewehren war nicht unüblich, aber so nahe, dass die Kugel an meinem Kopf vorbeizischte? Das war neu. Ich hatte gewusst, dass es dämlich gewesen war, näher zu kommen, nur um das lachende Kind zu fotografieren. Ihr lachendes Gesicht hatte die Wahrheit gezeigt, dass in der Hölle zu leben nicht bedeutete, dass es keine Hoffnung gab, keine Freude.

Dann hatten diese Bastarde ihr das genommen. Meine Sicht verschwamm und ich blinzelte wie wild, kämpfte mich durch meine Emotionen, um das Bild einzufangen. Die Geschichte dieses Kindes musste erzählt werden. Diese Monster sollten mit ihren Gräueltaten nicht davonkommen. Das hier war für die Opfer, damit sie nicht in der politischen Agenda des Krieges vergessen wurden, der ein Land in Trümmern hinterließ.

Das Licht über dem ausgebombten Gebäude rahmte den Hintergrund, mit Schattierungen von tiefem Lila, die einen beinahe grauen Schatten über das warfen, was höchstwahrscheinlich einmal die Heimat des Kindes gewesen war.

Weiteres Kinderweinen, gefolgt von Schreien, als Menschen vor dem Chaos davonliefen, das der Mörserangriff verursacht hatte. Ich holte tief und zittrig Luft und drückte auf den Auslöser meiner Kamera, fing das Elend ein, die Entbehrung, das Blutbad eines Krieges, den niemand wirklich verstehen konnte, wenn er ihn nicht gelebt und geatmet hatte.

Diese Menschen, die sich in den staubigen, zerstreuten Ruinen ihrer kaputten Häuser versteckten, waren diejenigen, auf die die Medien der Welt sich fokussieren sollten, nicht die politischen Scharmützel, die ausgeführt wurden, in dem Versuch, das hier zu rechtfertigen. Es war eine verdammte Schande und als ich Anstalten machte, meine Kamera zu senken, wusste ich in diesem Moment, dass ich das nicht länger tun konnte. Wenn ich weitermachte, war ich mir nicht sicher, ob irgendetwas in mir übrig bleiben würde, abgesehen von dem schwarzen, saugenden Loch der Selbstzerstörung. Wie es schien, war die Welt, die unsterblich zu machen ich mich entschieden hatte, nichts mehr als des Todes schrecklicher Spielplatz.

Zehn Jahre, zehn Jahre, in denen ich die Gräueltaten der Welt eingefangen hatte, waren mehr als genug. Als der Gedanke mir bewusst wurde, regnete Mörserfeuer auf ein Gebäude, das sich keine dreißig Meter von mir entfernt befand, spuckte Beton in alle Richtungen, als es zerplatzte. Ich fluchte leise. Schweiß tropfte in meine Augen, als ich mich hinter die Reste einer Wand duckte. Mein Hintern traf hart auf dem Boden auf.

Riesige Stücke Schutt gruben sich in meine Jeans, die scharfen Kanten versuchten, durch das dichte Material zu dringen.

„Marcus, verdammt noch mal, geht es dir gut?“, rief Steve aus der Richtung, wo ich ihn kauernd zurückgelassen hatte, in dem Moment, als ich erwähnt hatte, dass ich noch ein paar weitere Fotos machen wollte, bevor wir die Hölle verließen. Er war mein Assistent, seit ich angefangen hatte und ich konnte die echte Furcht in seiner Stimme hören angesichts des Chaos, das um mich herum tobte.

„Wenn du nicht tot bist, dann wirst du es in zehn Sekunden sein, wenn du mir nicht endlich antwortest.“

„Bleib ruhig, Steve, es geht mir gut“, schrie ich zurück, nicht, weil ich dachte, dass der fünfundvierzig Kilo schwere Schwächling mir tatsächlich in den Hintern treten konnte, sondern weil ich nicht wollte, dass auf ihn geschossen wurde, wenn er sich entschied, nach mir zu suchen. Wir waren über die Jahre Freunde geworden und ich wusste, dass er auf mich aufpasste.

Ich rutschte zum Rand der Mauer. Es war schwer, durch die Wolke aus Betonstaub zu sehen, wo die Schützen sich befanden. Ich holte tief Luft, bedauerte es, als der Staub meine Lungen füllte und ich gegen den Drang zu husten ankämpfen musste. Ich hielt meine Kamera fest und nutzte meine andere Hand, um den Schal, der um meinen Hals hing, über meine untere Gesichtshälfte zu ziehen. Mich bemühend, mir nicht meine Lunge auszuhusten, fing ich in meinen Gedanken mit einem Countdown an.

Ruhiger geworden, riskierte ich einen Blick, um zu überprüfen, wohin ich laufen würde und was ich als Schild nutzen konnte. Eine Sekunde später war ich aufrecht und huschte zwischen gezackten Gebäudeteilen herum. Sie würden einen ein Meter zweiundneunzig großen Mann wie mich definitiv nicht abschirmen, nicht in meinen wildesten Träumen, darum bemühte ich mich sehr, nicht darüber nachzudenken, wie exponiert ich war. Ich atmete nicht aus, bis ich um das Gebäude herumkam, an dem ich Steve zurückgelassen hatte.

„Gott sei Dank“, sagte Steve in dem Moment, als ich erschien. „Warum zur Hölle tust du mir das an? Ich bin in den letzten zwei Minuten zwanzig Jahre gealtert, da bin ich mir sicher.“

Ich schüttelte meinen Kopf, versuchte, die Situation für uns beide leichter zu machen. „Sei still. Du hast schon immer wie ein alter Mistkerl ausgesehen.“ Hatte er nicht. Er war drei Jahre jünger als meine sechsunddreißig, aber an manchen Tagen, wie jetzt, sah er älter aus als ich, mit tiefen Falten, die in sein Gesicht gegraben waren.

„Ha fucking ha. Hol dein Zeug. Wir müssen hier raus, auf der Stelle. Das war viel zu knapp. Mein Job ist es, dir zu assistieren, nicht unter Feuer zu geraten.“

Seine echte Furcht hielt mich von einer schnippischen Antwort ab. Er nörgelte und beschwerte sich gern, aber er hatte nicht oft Angst. Bleiche Wangen und Augen, die ständig herumsuchten, während er sprach, sagten mir, dass ihm eine Offenbarung zuteil geworden war, die er nicht gewollt hatte.

Ich packte meine Kamera schnell wieder in meine Tasche und schlang sie mir über die Schulter. Steve war bereit zu gehen und bedeutete mir, ihm in die Richtung zu folgen, in die er sprintete, was entgegengesetzt zu dem Gewehr- und Mörserfeuer war. Weil er so viel leichter war als ich, war er viel schneller.

Ich tauchte tief in meine Reserven und erhöhte meine Geschwindigkeit, um mit ihm mitzuhalten. Jahrelanges Training im Fitnessstudio half bei fünfzig Grad und mit einer Splitterschutzweste, die sich wie ein fünfundzwanzig Kilo schwerer Rucksack anfühlte, der auf meinen Rücken geschnallt war, wenig.

Schweiß durchtränkte mein T-Shirt und es rieb an meiner Haut, machte sie wund, bis der Jeep in Sicht kam. Wir hatten ihn für eine königliche Summe von dem Mann an der Landebahn geliehen. Ich hätte das Ding brandneu billiger kaufen können. Dieser hier sah aus, als wäre er bereit zum Abwracken, aber ich hatte gezahlt, weil ich wusste, wie sehr diese Menschen mein Geld brauchten. Ich machte mir eine mentale Notiz mit Jed, dem persönlichen Assistenten meiner Mutter, zu reden, damit die Familien in dem Dorf, das jetzt nicht mehr war als Schutt, von der Stiftung mit in die Förderung aufgenommen wurden. Es würde ihnen niemals ihre geliebten Menschen ersetzen und das war der Teil, den ich mittlerweile hasste, aber es würde ihnen helfen, etwas von ihrem Leben zurückzubekommen.

Geld. Welchen Sinn hatte es, wenn man diesen Scheiß nicht stoppen konnte? Die Anzahl Nullen auf meinem Konto hatte bedeutet, dass ich mein Geld nutzen konnte, um näher ans Geschehen zu kommen. Was es nicht tat, war die Realität dessen zu ändern, was in der Welt passierte.

Vor Jahren war ich naiv gewesen, als ich angefangen hatte, Fotos an Orten wie diesem zu machen. Ich hatte das Foto gesehen, das Bild, aber nicht den Einfluss auf den Ort oder die Menschen. Ich war in meiner eigenen Wichtigkeit gefangen gewesen und darin, das perfekte Foto zu schießen. Das war sehr schnell vergangen. Es war ein Kind gewesen, ähnlich dem, das ich heute fotografiert hatte, das für mich alles verändert hatte.

Der kleine Junge war auf der Stufe vor seinem Heim gesessen. Es hatte ausgesehen, als hätte er mit einem zerkratzten Auto gespielt, als er, aus Gründen, die ich nicht begreifen konnte, einen Schuss in den Kopf bekommen hatte und gegen die Tür gefallen war. Von links hatte er ausgesehen, als würde er sich einfach nur ausruhen, bis ich mich nur um den Bruchteil eines Zentimeters bewegt und ihn scharf gestellt hatte. Die rechte Seite seines Gesichts war zur Hälfte weg gewesen. Getrocknetes Blut hatte seine rechte Schulter bedeckt, war auf seine kräftigen Beine abgeblättert, wodurch er aussah wie eine der Halloween-Figuren aus einem Horrorfilm. Ich hatte das Foto aus beiden Winkeln gemacht und als ich den Film entwickelt hatte, hatte ich über die Grausamkeit des Lebens geweint.

Da ich aus einer privilegierten Familie kam, wo jede meiner Launen erfüllt werden konnte, war ich vor den harten Wahrheiten der Welt abgeschirmt gewesen. Dieser kleine Junge hatte mir meine Realität genommen und mir gezeigt, dass Geld nichts bedeutete, wenn es nicht die Schwachen und Unschuldigen beschützen konnte. Von diesem Moment an hatte etwas in mir sich verändert, was sich in meiner Arbeit reflektierte. Jemand hatte einmal geschrieben, dass ich mein Herz und nicht meine Augen benutzte, um Fotos zu machen. Ich war mir nicht sicher, ob es das war, zumindest nicht ganz. Für mich war es das Herz der Person, das ich fotografieren wollte.

Ich kam ein paar Sekunden nach Steve taumelnd zum Stehen. Er stieg bereits in den Jeep, schien unseren Lauf gut verkraftet zu haben. Mein Brustkorb brannte, als ich Luft durch den Schal über meinem Mund einsog.

Steve saß auf dem Fahrersitz und schaltete den Motor an. „Steig ein. Komm schon, hör auf zu trödeln.“ Er schien nicht einmal außer Atem zu sein, als er sprach.

Ich stieg ein, mein Brustkorb pumpte weiter, als ich meine Kameratasche im Fußraum abstellte. Dann benutzte ich den Schal, um mir den Schweiß von der Haut zu wischen. Plötzlich schoss der Jeep los und holperte über den felsigen Untergrund. Ich wurde nach oben katapultiert und schlug mir den Kopf am Dach an. „Verdammt! Lass mir Zeit, mich anzuschnallen.“

„Auf gar keinen Fall. Das war viel zu knapp.“ Steve hielt den Blick auf das gerichtet, was einmal eine Straße gewesen war, jetzt aber mehr wie eine Dreckspur mit riesigen Felsen darauf aussah.

Ich griff mit einer Hand nach dem Gurt, während ich mich mit der anderen an der Konsole festhielt, um zu verhindern, dass mein jetzt pulsierender Kopf noch einmal Kontakt mit dem Metall aufnahm.

„Warum kannst du nicht wie jede normale Person sein und dich entscheiden, Fotos von verdammten Blumen zu machen oder … irgendetwas?“, wollte Steve wissen.

Ich schnaubte. „Weil ich nie ein Gefolgsmann war.“

„Nun, dieser Gefolgsmann wird kündigen, sobald wir im Flugzeug sitzen, das uns von hier wegbringt.“

Die Furcht war in der Enge des Jeeps greifbar. „Du weißt, dass du mir das im Laufe der Jahre neun Mal gesagt hast?“

Sein Blick huschte kurz zu mir und ein tiefes V erschien zwischen seinen Brauen. „Dieses Mal meine ich es verdammt ernst. Ich bin zu alt für diesen Scheiß. ‚Steve, ich habe eine großartige Gelegenheit für dich. Komm, arbeite für mich‘. Eine großartige Gelegenheit, um erschossen zu werden, meintest du wohl.“

Er konnte mich perfekt nachahmen und zum ersten Mal seit Tagen hob ein Lächeln meine Mundwinkel. „Was ist an diesem Leben nicht großartig?“, fragte ich in seinem nördlichen Akzent.

„Du bist überhaupt nicht lustig, also hör auf zu reden.“

Da seine Fingerknöchel weiß waren, weil er sich an das Lenkrad klammerte, hielt ich den Mund und hörte auf, ihn abzulenken. Lange Minuten vergingen, in denen Steve uns in Richtung des Stücks Boden brachte, der behauptete, eine Landebahn zu sein, in Wirklichkeit aber nur etwas offenes Land war, das jemand umzäunt hatte.

Die Geräusche der Mörserangriffe wurden mit jedem Kilometer, den wir fuhren, leiser, aber ich konnte immer noch nicht frei atmen.

„Ist das Flugzeug bereit, sofort abzuheben, wenn wir dort ankommen?“, fragte Steve, brach so nach mehreren Minuten die Stille.

„Ist es. Ich habe Hal gebeten, alles für eine schnelle Flucht bereitzumachen. Du hast diese private Landebahn überprüft. Denkst du, wir werden Probleme bekommen?“ Die Sache mit Ländern wie diesem? Ihre Regierungen wollten nicht, dass die Welt draußen sah, was wirklich passierte. Mir war in der Vergangenheit schon meine Ausrüstung weggenommen worden. Ich hatte sehr schnell gelernt, den Film aus der Kamera zu nehmen und ihn durch Aufnahmen zu ersetzen, die nicht zu viel Verdacht erregten, wenn sie die Fotos entwickelten.

Ich griff nach meiner Kameratasche, als mir klar wurde, dass ich in meiner Hast zu entkommen vergessen hatte, die Spule auszutauschen. Eine Minute später lag die Kamera wieder in der Tasche und ich schob den Film in eine Tasche, die in meiner Kleidung versteckt war. Ich hatte spezielle Taschen in meine Hose einarbeiten lassen, die nicht auffielen, an Stellen, die bei einer normalen Suche nicht gecheckt wurden.

„Ich habe diese Landebahn dreifach geprüft und das Geld, das ich gezahlt habe, sollte dafür sorgen, dass der Mann seinen Mund hält … hoffentlich.“

Er klang nicht so überzeugt, als er vor den drei Meter hohen, mit Stacheldraht bewehrten Toren anhielt. Die kleine, private Landebahn beherbergte ein Gebäude, das mehr wie ein Plumpsklo aussah als wie ein Kontrollturm.

Auf der linken Seite des Gebäudes gab es einen Helikopter und ein Flugzeug, das aussah, als würde es auseinanderfallen, sobald es versuchte abzuheben. Der stromlinienförmige Jet, der mir gehörte, war so fehl am Platz, dass es beinahe lustig war.

Ich seufzte.

Ich hatte dieses Ding aus einem Grund gekauft. Um mich schnell in Länder hinein und wieder heraus zu schaffen, nachdem ich festgestellt hatte, dass ich es nicht mochte, festgehalten und befragt zu werden, was ich so trieb. Meine Mutter war nicht sonderlich erfreut gewesen, mich mit ihrer Macht und ihrem Einfluss aus schwierigen Situationen herausmanövrieren und meinen Hintern vor dem Gefängnis bewahren zu müssen. Ich war über diese Situation auch nicht zu erfreut gewesen, um ehrlich zu sein. Meine Mutter und ich waren uns in Bezug auf die Wahl meiner Karriere schon davor nicht einig gewesen. Danach … nun, wir sprachen nicht darüber.

Der Mann, den wir kennengelernt hatten, als wir vor sechs Stunden gelandet waren, kam aus der Hütte. Seine Kleidung war fadenscheinig und seine Haare mussten dringend geschnitten werden. Sein Bart war dicht und ich war mir sicher, dass sich Essensreste darin befanden. Er hatte uns seinen Namen nicht gesagt. Er war nur an dem Geld interessiert, das wir geboten hatten, um hier landen zu dürfen.

Der Klang von Metall, das über Metall kratzte, war ohrenbetäubend, sogar mit geschlossenen Fenstern. Die rostigen Tore stöhnten scheinbar erleichtert, als sie gegen die Metallpfosten schlugen, die sie davon abhielten, gegen den Zaun zu knallen. „Schnell, schnell“, schrie der Mann und gestikulierte wild.

Ich schaute über meine Schulter, war halb überzeugt, dass ich eine Armee sehen würde, die uns verfolgte. Ich war nicht sonderlich erleichtert, als ich nichts sah außer die Bahn aus Erde, auf der wir gefahren waren und das unfruchtbare, felsige Land, das von einem schimmernden Hitzenebel bedeckt war.

„Schnell, schnell“, wiederholte er, nachdem Steve hinter dem Tor geparkt hatte.

„Glaubst du, er kennt noch andere Worte?“, fragte Steve, sein trockener Sinn für Humor schien zurückgekehrt zu sein, jetzt da wir wieder beim Flugzeug waren.

„Wahrscheinlich nicht, aber das wollen wir jetzt im Moment nicht fragen. Er scheint etwas zu wissen, das uns entgangen ist.“

Genau fünf Minuten später fuhr Hal die Landebahn hinunter und wir hoben ab. Ich schaute nach unten auf das Land, spürte das Gewicht des Films, das gegen mein Bein drückte. Müdigkeit, die bis in meine Knochen drang, folgte.

Ich war mit diesem Leben fertig.

Ich atmete schwer aus und schaute zu Steve. „Kontaktiere Sigrid und sag ihr, dass ich das Fotoshooting machen kann, das sie unbedingt von mir wollte.“

Steves Erleichterung kam schnell, dann der Humor. „Du weißt, dass sie dir keine Sekunde Frieden gönnen wird, sobald ich sie anrufe.“

Ich seufzte aus tiefstem Herzen und schaute zurück auf das ruinierte Land unter uns. „Es wird besser sein als das hier. Das ist alles, was im Moment zählt.“